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Live-Inhalte einbinden

Integreat bietet die Möglichkeit Seiten und deren Inhalte als Live-Inhalte einzubinden. Vor allem über verschiedene Integreat-Kommunen hinweg kann diese Funktion genutzt werden. Initial erfordert das Konzept der Live-Inhalte eine gewisse Einarbeitungszeit, senkt aber langfristig Übersetzungskosten und Pflegeaufwand.

Unterschiede zwischen Kopieren und Einbinden von Live-Inhalten

Wie gelangen Sie an Inhalte aus anderen Integreat-Kommunen Inhalte können wahlweise kopiert oder (live) eingebunden werden. Dabei ist es wichtig, dass Live-Inhalte und Kopien nicht gleichzusetzen sind. Werden Inhalte kopiert, dann werden sie z.B per copy-paste aus einem fertigen Text genommen und sind fortan nicht mehr mit dem Ort verbunden von dem sie kopiert wurden. Die kopierten Inhalte können an beiden Orten verändert werden ohne, dass sie sich dadurch gegenseitig verändern. Kopierte Inhalte können getrennt voneinander betrachtet werden. Live-Inhalte hingegen stehen in einer Abhängigkeit zueinander. Verändert die Kommune aus der Sie eine Seite als Live-Inhalt eingebunden haben diese Seite, so verändert sich diese auch bei Ihnen.

Die Funktion Live-Inhalte einbinden kann einen enormen Vorteil für Kommunen bedeuten, weil dadurch Inhalte verbunden werden können. Wenn sich eine Kommune entscheidet Integreat zu nutzen, dann wird sie sich vor Einführung der App mit anderen Kommunen und deren Inhalten auseinandersetzen. Es ist möglich, dass dabei inhaltliche Überschneidungen auffallen. Ist dies der Fall kann sich die Kommune dazu entscheiden bestimmte Seiten aus einer anderen Kommune (Quell-Kommune) in die eigene App (Ziel-Kommune) als Live-Inhalte einzubinden.
Diese eingebundenen Live-Inhalte werde in der Ziel-Kommune genau so angezeigt, wie in der Quell-Kommune aus der sie eingebunden wurden. Nimmt die Kommune aus der die Live-Inhalte stammen eine Veränderung der Inhalte vor, so wird diese auch automatisch in der Ziel-Kommune auftauchen.

Voraussetzung für eine sinnvolle Nutzung von Live-Inhalten ist es, dass die Quell-Kommune minimal die Sprachen unterstützt, die in der Ziel-Kommune angeboten werden.

Die Live-Inhalte müssen für jede Übersetzung einer bestimmten Seite einzeln angelegt werden.

Auf jeder einzelnen Inhaltsseite im Integreat-System finden Sie rechts unten den Punkt „Live-Inhalte“ über den Sie via Dropdown Inhalte aus anderen Kommunen einbinden können.

4 Konzepte um Live-Inhalte im Zusammenspiel Stadt und Landkreis strukturiert einzubinden

Es gibt vier verschiedene Konzepte von Live-Inhalten, die dann in Betracht gezogen werden können, wenn mehrere Kommunen in Integreat zusammenarbeiten. Sie wurden aber auch erdacht, um Kommunen eine verbesserte Arbeit untereinander zu ermöglichen. Ein Beispiel dafür kann sein, wenn ein Landkreis bereits Integreat hat und eine Stadt aus diesem Landkreis Integreat ebenfalls einführen möchte. Dann kann die Stadt sich vieler der allgemeingültigen Inhalte bedienen und diese einbinden. Der Aufwand der Pflege dieser Live-Inhalte bleibt beim Landkreis und die Stadt muss lediglich die spezifischen Inhalte pflegen.

Konzept 1: Landkreis Kapitel

Grundidee:

In der App der Stadt gibt es eine Kategorie „Willkommen im Landkreis Name“. In diese Kategorie werden die für die jeweilige Stadt passenden Kapitel des Landkreises (LK) über die Live-Inhalte übernommen. Die weiteren Kategorien werden von der Stadt selbst befüllt und gepflegt.

Vorteile:

  • Viel eigener Spielraum für die Stadt
  • Stadt muss Punkt „Willkommen im Landkreis“ nicht pflegen, wird aus den Inhalten des Landkreises eingebunden
  • Keine Vermischung der Inhalte, da Informationen aus dem LK klar abgegrenzt sind

Nachteile:

  • Keine wirkliche Aufwandsersparnis bei der Stadt (was die Pflege angeht)
  • Nur wenig Synergiepotential wird genutzt (kommt aber auch darauf an, was alles unter „Willkommen im LK“ eingebunden wird)

Was kommt auf die Kommunen zu:

  • Landkreis sollte darauf achten, seine Inhalte so zu gestalten, dass sie auch in der Stadt eingebunden werden können (eventuell vorher austauschen, welche Inhalte dies sein sollen) – es sollte Redundanz vermieden werden

Konzept 2: Stadt Kapitel

Grundidee:

Lediglich die Kategorie „Willkommen in Name Stadt“ wird von der jeweiligen Stadt mit Informationen befüllt. Die anderen Kategorien werden aus der App des Landkreises als Live-Inhalte eingebunden.

Vorteile:

  • Nur eine der Kommunen hat den Aufwand die komplette App zu pflegen (in dem Fall der Landkreis), die Stadt muss lediglich eine Kategorie aktuell halten = weniger Aufwand für Stadt
  • Akteure der Kommunen können hier leicht erkennen, woher die Informationen kommen (Stadt oder LK) und müssen sich weniger absprechen
  • Die Stadt muss lediglich eine Kategorie detailliert gestalten

Nachteile:

  • Mehr Verantwortung für LK (eventuell könnte hier auch Stadt Hilfestellung leisten)
  • Es muss verstärkt darauf geachtet werden, dass die Informationen des LK auch auf die Stadt zutreffen und so übernommen werden können

Was kommt auf die Kommunen zu:

  • Alle erarbeiten eigene Konzepte

Konzept 3: Kapitelintro

Grundidee:

Die Stadt hat „normale“ Kapitel zu den Themenblöcken. In jedem Kapitel (außer „Willkommen in Stadt Name“) gibt es auf der 2. Gliederungsebene an erster Stelle eine allgemeine Information (z.B. „Allgemeine Informationen zu Arbeit“), die vom Landkreis als Live-Inhalt eingebunden wird. Die Stadt kann dann spezifische Informationen nach den allgemeinen auflisten.

Vorteile:

  • LK ist in jeder der Kategorien zu Anfang als Informationsgeber vertreten
  • Ein Teil der Informationen ist in jeder Kategorie in allen beteiligten Apps gleich
  • Jede Kategorie hat eine allgemeine Einführung und einen Überblick aus dem LK

Nachteile:

  • Die Stadt muss darauf achten, dass Sie in den spezifischen Informationen keine Redundanzen hat
  • Landkreis kann mit den Informationen, die an die Stadt gehen nicht zu spezifisch werden

Was kommt auf die Kommunen zu:

  • Es muss gemeinsam beschlossen werden welche allgemeingültigen Informationen aus dem Landkreis als Live-Inhalte eingebunden werden, der LK muss darauf achten Abschnitte dann so zu gestalten, dass sie eingebunden werden können

Konzept 4: Landkreis Hybrid/Puzzle

Grundidee:

Die Stadt übernimmt die Informationen aus dem Landkreis, die sie für wichtig erachtet, es entsteht also in den einzelnen Kategorien eine Art Puzzle bestehend aus Live-Inhalten des LK und spezifischen Informationen der Stadt.

Vorteile:

  • Keine starken strukturellen Vorgaben
  • Es kann für jede Kategorie seitens der Stadt neu entschieden werden welche und wie viele Informationen aus dem LK als Live-Inhalte eingebunden werden sollen

Nachteile:

  • Hoher Grad an Interaktion der Kommunen notwendig – viele Absprachen treffen
  • Bei Änderungen muss viel kontrolliert werden, damit es keine Redundanzen gibt
  • Es können Unklarheiten aufkommen (woher kommen die Informationen etc.)

Was kommt auf die Kommunen zu:

  • LK baut seine App so auf, wie er es für sinnvoll erachtet und Städte überlegen anschließend, welche Informationen übernommen werden sollen
intelligentcontent.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/13 17:46 von sven